Bildungswissenschaft

Gute Vorsätze und ihre Auswirkungen

 Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Eine Konsequenz, die ich aus den vielfältigen Herausforderungen des letzten Jahres getroffen habe war, mich auch beruflich neuen Aufgaben zu stellen. Daraus ergab sich, dass der Januar und Februar mir voraussichtlich unerwarteteten Freiraum bieten. Das passt insoweit recht gut, da ich den Abschluss meiner Masterarbeit noch ein bisschen “aufgepeppt” habe und mich entschlossen habe, sie auf Englisch zu verfassen. Grund dafür ist, dass ich viele Aspekte, die ich dort diskutiere und auch in der dann anschließenden Dissertation weiterverfolgen werde, in Chile auf der LTEC vorstellen durfte. Hieraus ergaben sich viele spannende Kontakte, die ich gerne in den weiteren Verlauf einbinden möchte. Dazu ist es einfacher, an dieser Stelle gleich auf Englisch umzustellen, als in Deutsch zu schreiben und dann für weitere Papers und Diskurse alles übersetzen zu müssen.

Nachdem ich die letzten beiden Tage viel überlegt und geplant habe, wie ich die beiden ersten Monaten diesen Jahres am besten strukturiere, habe ich zwei Kernentscheidungen getroffen:

Erstens möchte ich die letzte Phase der Masterarbeit wieder stärker offen gestalten – sprich dieses Weblog wieder aktiv führen, das ja eigens für die Forschungsfragen in die Welt gerufen wurde, die mich seit der B.A. bis in die M.A. Arbeit beschäftigen und in der anschließenden Dissertation weiter beschäftigen werden.

Zweitens möchte ich die Arbeit nun aber zeitnah beenden und nicht in Übersetzungsarbeiten Zeit investieren, die ich für die eigentliche Arbeit dringend brauche. Daher werde ich das Weblog nur noch in englischer Sprache weiterführen, also hier.

Die Entscheidung ist mir nicht ganz leichtgefallen, denn ich weiß, dass einige meiner Leser und Kollegen sich dagegen wehren, Englisch als Wissenschaftssprache quasi übergestülpt zu bekommen. Auch habe ich in Chile erstmals erlebt, dass sie (Englisch) das (globale Wissenschaftssprache) auch nicht wirklich ist – auch nicht im akademischen Bereich. Dennoch fiel die Entscheidung “zugunsten Englisch” :-), zumal auch die meisten wirklich aktuellen Diskurse in meinem Forschungsbereich nicht in Deutsch und sehr häufig in Englisch geführt werden.

Ich hoffe auf Verständnis für dafür und bin selbstverständlich auch weiterhin in deutschsprachigen Diskursen dabei und ansprechbar 😉 … und die eigentlichen Diskussionen, die sich oft aus Blogartikeln hier ergaben, wurden sowieso auf Facebook, Google+ oder Twitter geführt, wo die Posts ja alle veröffentlicht werden.

Ich freue mich daher auf viele spannende Diskurse, egal in welcher Sprache, egal auf welcher Plattform: rund um Lernprozesse, vernetztes Lernen, technologie-erweitertes, -unterstützes Lernen und globales akademisches Lernen – egal ob es später mal MOOC oder POOC oder ganz anders heissen wird. Ich hoffe, dass Sie/Ihr die englische Seite verfolgt und mich mit Feedback und Ideen in der Endphase der Masterarbeit unterstützt, über die ich in den nächsten Tagen dort intensiv berichten werde. Unter anderem möchte ich dazu auch einführend – wie schon lange versprochen – meinen Vortrag der LTEC noch vertonen und dort veröffentlichen. Bis bald – see you here: http://www.core2zero.net/englisch/

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