Forschung und Learning Analytics

Quelle Greller & Drachsler 2012, http://www.ifets.info/journals/15_3/4.pdf

Quelle Greller & Drachsler 2012, http://www.ifets.info/journals/15_3/4.pdf

Ein Thema, mit dem ich mich sicherlich spätestens im Kontext meiner Dissertation näher, vielleicht auch schon im Rahmen der Masterarbeit ansatzweise befassen werde, sind „Learning Analytics“. Unabhängig von wichtigen Fragen zu Datenschutz und davon, wie zur Vorhersagbarkeit (und Definition) von Lernerfolgen steht, können in Forschung rund um Lernprozesse im Kontext digitaler Medien, die einer zunehmend zur Normalität werdenden Heterogenität von Studierenden gerecht werden möchte, solche Analysemöglichkeiten nicht ignoriert werden.

Einen ersten Überblick zum Thema erhält man u.a. auf e-teaching.org und über Twitter bin ich bei George Siemens (@siemens) auf die Website  „Data & Society“ und das Journal of Learning Analytics gestossen, bei letzterem gibt es als kostenlosen download die Inaugural Issue of the Journal of Learning Analytics (ISSN 1929-7750 (online). The Journal of Learning Analytics works under aCreative Commons License, Attribution – NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported (CC BY-NC-ND 3.0). Auch der Link bei der Grafik die ich hier netterweise verwenden darf, führt zu einem interessanten und aktuellen Artikel (englisch) dazu.

Über Austausch und Erfahren in diesem Bereich freue ich mich!

 

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Ein MOOC mit und über LdL: Lernen durch Lehren

Eine Lerntheorie, die Unbenanntgerade im Kontext von Konnetivismus und MOOCs hochspannend ist, ist “Lernen durch Lehren”.

Wer in Facebook, Twitter und/oder Google+ aktiv ist, wird es sicherlich schon gelesen haben, falls nicht hier eine Ankündigung zu einem MOOC der LdL zum Thema hat und als Theorie einsetzt und in die Praxis umsetzt – Anmeldungen sind noch möglich und willkommen:

Hier mal einige Links zum MOOC und eingebundenen Social-Media-Tools:

LdLMOOC Weblog (hier kann man sich anmelden)

Facebookgruppe

Google+ Gruppe

Twitter: @ldlmooc

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NEU: Twitter Journal – Twitter Tweeds rund ums Thema Lernprozesse und digitale Medien

Künftig gibt es täglich eine Ausgabe der Community of Research 2.0 Daily . Über diesen Link  kann die Zeitung abonniert werden. Viel Spaß beim Lesen!

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MOOC Rückblick von Charles Severance

In Twitter (via @TheoBastiaens) bin ich heute auf ein schönes You-Tube Video zur Geschichte und Entwicklung, aber auch zur Teilnehmerstruktur, -intention und veränderten Methoden und Rollen in MOOCs gefunden – zwar aus „Coursera Perspektive“, aber – wie ich finde – gut gemacht, reflexiv und witzig geschildert:

 

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Wissenskontexte generieren, erweitern und teilen

core2zero in Sabine Siemsen (core2zero)Collect what you like from your Android devices thanks to the Pearltrees‘ app

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Pearltrees

CorePearltreeIch bin gerade total fasziniert von einem neuem Tool, das sich für Lernen und Wissensgenererierung im Sinne von Konnectivismus und Gregory Batesons Lernebenen geradezu anbietet. Ich habe mal begonnen für die Community of Research 2.0 damit zu sammeln. Ein großer Zweig ist zunächst einmal meine Masterarbeit, aber auch viele Quellen und Ideen für die daran anschließende Promotion tauchen schon auf. Sicherlich noch sehr ungeordnet, ich möchte mich da jetzt auch nicht zu sehr „verlieren“ 🙂 denn zunächst hat die Masterarbeit oberste Priorität. Dennoch werde ich dieses Tool künftig zum Sammeln von Quellen und Kontexten nutzen, es könnte bisherige „Favoriten“ oder „Lesezeichen“ eventuell völlig obsolet machen.

Ich freue mich über Teilen, Kommentare und Anmerkungen dazu – und vielleicht neue gemeinsam gegründete Perlen im Netz :-).

Meine Netzperlen

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Batsons Lern-Ebenen

IMG_20120728_122438Diese Zitatesammlung gibt bereits einen guten ersten Eindruck zu Gregory Batesons Kernaussage darüber „was Lernen eigentlich ist“. Diese Ideen mit den Ideen und Ansätzen aus Konnektivismus (und vielleicht auch Activity Theory – hier recherchiere ich noch) zu „mischen“ könnte eine wirklich neue Medien- und Lerntheorie hervorbringen, ein wirklich globales und interdisziplinäres Konzept zu Lernprozessen.

Ich bin sehr daran interessiert, mich zu dieser Idee auszutauschen, Kontakte zu bekommen zu Wissenschaftlern, die sich ebenfalls mit diesen Theorien befassen und offen sind, für interdisziplinäre (und inter-theoretische :-)!) Diskurse. Eine fundierte theoretische Reflexion der bestehenden Ansätze und Theorien und deren Einbettung in aktuelle mediengestützte, globale und offene Ansätze.

 

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Dissertationsprojekt zu MOOCs

by_Gerd Altmann_pixelio.de

by_Gerd Altmann_pixelio.de

Dank Twitter (@markusmind) bin ich auf ein interessantes Weblog All MOOCs, All The Time gestossen, auf dem Ausschnitte einer laufenden Dissertation zum Thema Entwicklung und Einfluss von MOOCs veröffentlicht werden.

Das könnte hilfreich sein, um auch „das andere Ende“ im Auge zu behalten, da in meiner Masterarbeit (und der daran anschließenden Dissertation) der Fokus auf den Lernenden und dem Prozess des Lernens liegen wird. Was natürlich bedingt, auch das Lehren, die Rolle der Lehrenden und Lehr-Technologien, -umgebungen etc. dazu in Bezug zu setzen (für „Neuleser“ :-): Mein Focus liegt dabei auf dem akademischen/universitären Lernen – aber Erkenntnisse daraus und darüber müssen auf allgemeinen (kognitiven) Lernstufen/-phasen aufbauen und auf andere Lernprozesse übertragbar/übersetzbar sein.

Die Idee, die Wurzeln historisch zurückzuverfolgen gefällt mir sehr und ich schätze auch die Werke von Otto Peters dazu, der in dem o.g. Weblog zitiert wird. Ich hatte im Rahmen meines Studiums die Gelegenheit, ihn für eine Semesterarbeit zu interviewen und es war faszinierend, welcher Erfahrungsschatz im Hinblick auf Distance Learning vorhanden ist.

Ich freue mich darauf, das o.g. Weblog zu verfolgen!

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To MOOC or not to MOOC :-)

To ask what a MOOC could make really diffrent to other Methods and to be a perfect tool within a new culture of learning will be an important part of my M.A. Thesis.I am enrolled (yes once again :-)) in the canvas MOOC „Introduction to the profession of evaluation„, starting today. Someone else interessted to join in? I am curious – about the MOOC and about me, succeeding to participate active or not :-). I will try to report at least once a week. Maybe see you?

And – by the way – your experiences and ideas what makes a MOOC a perfect learning tool in higher education are highly welcome!

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Ein Selbstversuch: Das #COER13 Lerntagebuch – Tag 1

cc: Anne Bermüller/pixelio.de http://www.pixelio.de/media/173164

Eine teilweise stichpunktartige Sammlung von Erkenntnissen und Fragen, die ich hierüber wieder aufgreifen, ausweiten, beantworten kann (hopefully)

Digitale Kopien sind (unter bestimmten Voraussetzungen) nur für Bücher erlaubt, die seit dem Jahr 2005 erschienen sind!

Kopien ins Internet einzustellen sei „außerhalb der Wissenschaft“ nur sehr bedingt möglich – versteh ich nicht? Was genau fällt denn nun – in Abgrenzung zum Unterricht und Lehr – unter den Aspekt einer „Kopie innerhalb der Wissenschaft?“

Ich würde mir die Frage selbst wie folgt beantworten: Wissenschaftliche Artikel, die ich online stelle und in den ich Quellen korrekt angebe? ABER: Diesen Artikel wiederum könnte ich doch meinen Studierenden zur Verfügung stellen? Und dann?!?

Dabei stellt sich mir gleich die nächste Frage: Woher sehe ich, ob z.B. Videos – hier gleich mal, die Videos des #COER13 – OERs sind? Wo finde ich die spezifische Regelung zum CC? Darf ich diese Videos in meine Website einbetten? Auf dem Uni-Moodle verwenden?

Ich habe mich auf die Suche begeben: Als erstes bin ich von der COER Seite auf die You-Tube Seite gewechselt, wo ich weitere Infos zum  CC vermutete. Und sieh da: Treffer.:  Alles weitere unterliegt folgender CC-Lizenz: CC BY Sandra Schön/BIMS e.V. für COER13; Kategorie BildungLizenz Creative Commons – Namensnennung (Wiederverwendung erlaubt)

Was mir aber nicht gelang, war nähere Infos zur Form der CC-Lizenz zu finden – der Link informiert allgemein über Creative Commons. Aber wenn ich das richtig verstanden habe gibt es da ja durchaus Varianten: Darf eingebettet werden, darf verändert werden, nur privat, auch kommerziell … wie finde ich die Information für dieses spezielle Video?

Weitere Recherche: (Einfach mal den Abschnitt „alles weitere unterliegt …“ kopiert und in Google danach gesucht. Schwupp lande ich in einem weiteren Video des COER13, dem zweiten. Hier scheinen Antworten zu liegen

Es gibt die cc in mehreren Ausführungen – soweit lag ich also schon mal richtig.

–          Material darf ohne weitere Nachfrage (unter Angabe der cc Lizenz und unter der gewünschten Form der (namentlichen) Nennung verwendet werden

  • Non-commercial (NC): Niemand außer der Urheberin darf mit dem Material Geld verdienen
  • No Derivative Works (ND): das Material darf nicht verändert werden (das müsste angefragt werden)
  • SA (share alike): Jede weitere Verwendung muss ebenfalls die wieder weitere Verwendung unter (mindestens) denselben Bedingungen erlauben

Nun ist mir aber trotzdem noch nicht klar: Bedeutet das, wenn keine der oben genannten Spezifizierungen dabei steht, dann darf ich auch verändern, auch Geld verdienen, etc.? Sonst müsste bei der Nennung statt „CC by“ dann „CC (NC)“ stehen?

Also etwas gelernt, aber neue Fragen noch offen.

Bevor ich dazu weiter recherchiere, schaue ich mir erst die weiteren beiden Videos an, vielleicht wird die Frage dort beantwortet?

Video drei: „OER … erlauben zu vervielfältigen und auch wiederzuveröffentlichen, manche darf man auch verändern“ … mhm…. Damit lande ich bei der selben Frage, woran erkenne ich das nun genau?

Hinweis: Das Lehrbuch L3T ist bisher nicht modifizierbar – hier sollte ich mal nachlesen, was dort bei  cc steht… und: mal bei creative Commens search stöbern

Frage also noch offen, aber interessante Weiter-Lektüre und Quellen auf der Liste. Ich sehe jetzt schon, ich werde irgendwie für mich sammeln müssen, was ich zu welchem Thema noch lesen möchte. Und das dann auch tun … also am besten dabei (vorher?) dann auch Prioritäten entwickeln. Mhm ….

Gut, nun noch Video vier: Motivierender Abschluss der Einführungsvideos!

Meine Frage ist aber offen geblieben, also werde ich weitersuchen. Meine nächste Recherchequellen sollten wohl konsequenterweise die Lektürehinweise unter den Kennenlern-Videos des Kurses sein.

Nach dieser (spannden!) Lektüre:  Gut, inzwischen weiß ich aus dem Video, dass die Beiträge aus dem L3T Lehrbuch geteilt aber nicht verändert werden dürfen. Auf der Website findet sich der Hinweis: Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License.  Ich darf also hier folgende Auszüge einstellen:

„Im deutschsprachigen Raum ist der Einsatz der

„Creative-Commons-Lizenzen“ verbreitet. Dabei

stehen Lizenzformulierungen für viele europäische

Länder zur Verfügung, die von Juristinnen und Juristen

geprüft wurden, aber auch in einfacher, klarer

Sprache Rechte von Autorinnen und Autoren sowie

Benutzerinnen und Benutzern beschreiben.

Urheber/innen können mit diesen Creative-

Commons-Lizenzen beispielsweise festlegen, ob (a)

der Name des Urhebers genannt werden muss, ob (b)

das Werk modifiziert werden darf oder ob (c) alle

Werke, die auf den Inhalten aufbauen, unter der

gleichen Lizenz veröffentlich werden müssen (als

„Copyleft“ bezeichnet).

In einigen Sammlungen von OER werden entsprechende

Lizenzierungen als Standard vorgegeben,

das heißt Nutzer/innen müssen ihre Materialien

unter einer solchen liberalen Lizenz veröffentlichen.

 

Quelle: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien

edited by: Martin EbnerSandra Schön

By cc (Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License )  Martin Ebner, Sandra Schön

 

Nun bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich aus einem einfachen “CC” schließen darf, dass die weiteren Einschränkungen (Verändern, Kommerziell) nicht gelten, solange nicht ausdrücklich NC oder NC vermerkt ist. Die Videos aus dem Kurs dürfte ich aber sowohl in meine (nicht kommerziellen) Weblogs als auch in einer Hochschul-Kurs-Umgebung kopieren. Richtig?

Resüme aus Tag 1: Ich habe für „meinen ersten COER13 Tag“ viel mehr getan als ich vorhatte. Ich hatte Spaß dabei, konnte in meinem Takt vorgehen und habe Dinge erfahren, die ich brauchen kann und sicherlich nicht vergessen werde. Weshalb nicht? Weil ich sie nicht vorgekaut bekommen habe sondern selbst gesucht (und gefunden) habe.

Trotzdem: Schon an diesem meinem ersten COER Tag ist mir klar geworden, dass ich den nicht „so nebenbei nachverfolgen“ kann. Diese Art des Lernens (und mir schwant: auch des Lehrens …) ist um einiges aufwändiger, als „einfach nur linear zu einem Thema zu lesen“.  Alleine schon das Zusammenstellen des Forenbeitrags für das angestrebte Badge inklusive Kampf mit der HTML Vorlage hat gefühlt ewig gedauert. Das verbuche ich jetzt aber mal unter Einstiegshürden ….

Aber ist dieses Lernen nicht nur nachhaltiger sondern auf Dauer dann auch effizient? Das wird sich zeigen. Ich bin aktuell jedenfalls motiviert, in diesem MOOC zu versuchen dabei zu bleiben, mich nicht zu verlaufen, mich nicht zu verzetteln und gut zu sortieren, was ich gleich tue, was ich später tun kann und was ich gar nicht tun werde und damit auch nicht notieren muss 🙂 – oder spätestens nach Kursende wieder lösche und über Bord werfe.

To be continued 🙂

 

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