Von admin, am 29.10.11

Community of Research 2.0: Perspektiven

IMG_20111029_152605Der Name des Weblogs implementiert auch seine Intention: Forschung soll von interdisziplinärer Vernetzung profitieren und sie soll dabei die Potentiale des “Web 2.0” als effiziente und effektive Tools einsetzen.

Der zu erforschende Bereich ist »Bildung« unter globaler und ganzheitlicher Perspektive: Lernen als Entwicklung, sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Entwicklung als ein Prozess, der auf differenten Ebenen nicht linear verläuft und viele Akteure hat. Ein Prozess, der durch unterschiedliche Interessen und unterschiedliche Ausgangspunkte immer auch von Umwelt/Gesellschaft und Politik – und damit auch von Kultur und Macht – beeinflusst wird. Dass neue Medien auf diesen Prozess Einfluss haben, ist heute wohl unbestritten. Wie dieser Einfluss sich auswirkt, ist ein Forschungsfeld, in dem es noch viele Desiderate gibt – ein paar davon würde ich gerne mit Hilfe dieser »Community of Research 2.0« verwirklichen.

Ausgangspunkt meiner eigenen Beiträge hier werden, wie schon angekündigt, die nachfolgenden beiden »gängigen« Hypothesen sein – und die Überzeugung, dass sie nur auf den ersten Blick widersprüchlich sind …

  • Neue Medien nutzen vor allem denjenigen, die bereits einen Bildungsvorsprung haben, sie verschärfen soziale Ungleichheit bis hin zur »digitalen Klassengesellschaft«, schließen ganze Kulturen von der Teilhabe an der Weltgesellschaft aus und vergrößern die (Bildungs-)Kluft noch

oder

  • Neue Medien eröffnen mehr Partizipation und Lernchancen; sie ermöglichen selbstorganisiertes Lernen, erleichtern den Zugriff auf Informationen und führen zu höherer (Bildungs-) Chancengerechtigkeit und Demokratisierung

Wie angekündigt, werde ich dazu  Teile meiner Bachelorarbeit, spezifische Hypothesen, Analysen und sich daraus ergebende Fragen hier zur Diskussion stellen. Dieses WebLog wird meine eigene Forschung – zunächst im Rahmen meines Masterstudiums »Bildung und Medien: eEducation« und darauf folgend als Unterstützung einer Dissertation zu dieser Thematik – begleiten. Es ist demzufolge ein durchaus langfristiges Projekt, das ich ergebnisoffen und so interdisziplinär wie möglich nutzen möchte.

Beginnen werde ich den nächsten Wochen damit, wesentliche und aktuelle Teile meiner Bachelorarbeit in Form von Pod-/bzw. Vodcasts aufzuarbeiten, die ich hier veröffentliche und zur Diskussion stelle.

Ich freue mich auf und über Ideen, Vorschläge und Diskurse dazu!

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